2. Übung Ausbildungstrupp

2. Übung Ausbildungstrupp

Von der Übung direkt in den Brandeinsatz 🚨🚒

Am Freitag, den 20. März fand die zweite Übung in diesem Halbjahr für unsere neue Ausbildungsgruppe statt. Einsatzort war die Gegend der Himbergerstraße. Dieses Mal wurde das Herstellen einer Zubringleitung in einem nahegelegenen Wasser geübt und der anschließende sogenannte Löschangriff. Es ging hierbei vor allem darum, wie wir schnell und effektiv ein Gebäude bei einem auftretendem Brand schützen können.

Ein passendes Thema wie wir in Kürze sehen sollten. Während die Übung noch im vollen Gange war informierte uns die Sirene, dass wir vom Übungsmodus rasch in den Einsatzmodus schalten müssen. In Achau wurde ein Gebäudebrand gemeldet und auf Grund der erwarteten Größe wurden wir durch die FF Achau mitalarmiert. Da ein Großteil der Mannschaft bereits versammelt und ausgerüstet war, konnten wir schnell am Einsatzort eintreffen.

Von aufmerksamen Anrainern war ein Feuerschein aus einer der Wohnungen auf der Hauptstraße gemeldet worden und da in der betroffenen Wohnung auf Klopfen niemand reagierte wurde zur Sicherheit die Feuerwehr alarmiert. Vor Ort angekommen und mit Atemschutz auf das Schlimmste vorbereitet konnte zum Glück rasch Entwarnung gegeben werden. Eine Kerze hatte durch das Fenster eine größere Gefahr angedeutet. 🔥 Beruhigt konnten wir wieder abrücken und hatten immerhin während der Übung ein neues Thema beübt – das schnelle Umschalten in den Modus für den Ernstfall. 👩🏻‍🚒

 

1. Übung Ausbildungstrupp

1. Übung Ausbildungstrupp

Ausbildungsstart ins Frühjahr 🚒👨🏻‍🚒

Am Dienstagabend fand die erste offizielle Übung im 1. Halbjahr statt. Nach einem von unserem Ausbildungsleiter Sebastian Peter neu erstellten Ausbildungskonzept mit einer Ausbildungs- und einer Einsatzgruppe starteten wir gespannt in diesen ersten Übungsabend für das erste Halbjahr 2026.

Übungsthema war- „Die Löschgruppe mit LFAB und Tragkraftspritze“. Das heißt kurz erklärt die Herstellung einer Wasserleitung, aus zum Beispiel einem Fluss mit der sogenannten Tragkraftspritze, welche das Wasser direkt aus dem Fluss pumpt und uns somit im Ernstfall mit einer großen Menge an zusätzlichem Wasser versorgt.

Zwei Übungsthemen wurden hierbei abgearbeitet sowie beübt. Das erste Thema war, das richtige Herstellen einer Saugleitung, sowie richtiger Positionierung der Tragkraftspritze. Anschließend wurde eine Zubringleitung zum Fluss gelegt und in weiterer Folge 2 C Rohre als Angriffsleitung in Stellung gebracht. Hierbei wurde auch der Richtige Einsatz vom Strahlrohr beübt und vorgezeigt.
Als perfekter Übungsplatz bot sich hierbei Triesting bei der Unterführung zur A3 in der Nähe des Rübenplatzes an.

Als zweite Übungsstation wechselten wir dann ins Industriezentrum Münchendorf. Hierbei wurde der ein aktiver Feldbrunnen hinter dem Rot-Kreuz Lager beübt. Thema war hier die Anwendung einer alternative Löschwasserentnahmestelle.
Bei diesen Brunnen findet man zwei fixe Saugrohre, an denen wir uns mit unserer Ausrüstung im Notfall direkt ankoppeln können. Die Löschwasserspeisung erfolgte in weiterer Folge an unser Löschfahrzeug TLFA4000 über den Wasserwerfer am Dach.

Bei beiden Übungen war ging um die praxisgerechte Umsetzung der einzelnen Aufgaben im Trupp, die richtige Bedienung der Geräte und das Kennenlernen der alternativen Saugstellen und deren Möglichkeiten.

Wir bedanken uns bei den 13 motivierten Kameradinnen und Kameraden für den großartigen Start ins Übungsjahr. Das neue Ausbildungskonzept zeigt schon jetzt wie viel Potential wir noch haben uns wir sind bereit und motiviert für die neuen Themen.

Immer bereit für Münchendorf 💪🚒

Unterabschnittsübung 2025

Unterabschnittsübung 2025

Großaufgebot der Feuerwehr zu Übungszwecken in Münchendorf 🚒🚒🚒

Vergangenen Samstag gab es von Velm kommend ein spektakuläres Übungsszenario der Feuerwehren aus Münchendorf, Freiwillige Feuerwehr Hennersdorf & Freiwillige Feuerwehr Achau zu sehen. Für die diesjährige Übung des Unterabschnitts 2, bestehend aus den eben genannten Feuerwehren, wurde in der Velmerstraße drei Autounfälle simuliert, um verschiedene Arten von technischen Einsätzen zu üben.

Im ersten Szenario kam es zu einer Kollision eines Autos mit einem Traktor.
🚗🚜️Der Autofahrer wurde hierbei unter dem Anhänger eingeklemmt und es
drohten giftige Stoffe in Form von Dünger auszutreten. In diesem Fall musste die Menschenrettung und das Auffangen des Schadstoffes mittels Umluft-unabhängigem Atemschutz durchgeführt werden.

In einem Folgeunfall verunglückte ein Fahrzeug mit vier Personen. 🚗🚨Das Auto
flog dabei auf die Seite, dabei wurde der Fahrer aus dem Auto geschleudert und
darunter eingeklemmt. Hierbei wurden die verletzten Personen sanft aus dem
Fahrzeug geborgen und medizinisch weiter betreut.

Zu allem Unglück geriet durch einen weiteren “Unfall” dann auch noch ein folgendes Auto in Vollbrand. Schnell mussten sich die Kameradinnen und Kameraden auf die neue Situation einstellen und zum Löscheinsatz ausrücken. 🧯‍‍

Bei der folgenden Nachbesprechung kam es dann zur nächsten Überraschung. Die
Sirene der Feuerwehr läutete und jeder glaubte für den ersten Moment an ein
weiteres Übungsszenario. In diesem Fall war es jedoch eine echte Alarmierung und
wir mussten schnell auf den Ernstfall umstellen. Die Kameradinnen und Kameraden
reagierten schnell und rückten schnell aus.

Zum Glück handelte es sich hierbei nur um einen Fehlalarm und wir konnten die Übung damit schnell, gemeinsam mit unseren Kameradinnen und Kameraden aus Achau und Hennersdorf im Feuerwehrhaus bei köstlicher Versorgung ausklingen lassen. 🍖️

So ein großes Event bedeutet auch immer viel Vorbereitung und Arbeit vor Ort. Wir
bedanken uns herzlich bei allen Mithelfenden bei der Versorgung und auch den
Teams vor Ort. 🙏

Ein spezieller Dank auch an Matthias Stur vom Abschnittsfeuerwehrkommando
Mödling-Industriezone, der uns wieder mit spektakulären Fotos versorgt hat. 📸

Gut vorbereitet auf die kommenden Einsätze endet damit das erfolgreiche
Übungsjahr für unsere Feuerwehr

Foto: Pressestelle BFK Mödling / Matthias Stur

Gesamtübung 1. Halbjahr – Brandeinsatz

Gesamtübung 1. Halbjahr – Brandeinsatz

Am Freitag, den 13. Juni 2025, beging die Freiwillige Feuerwehr Münchendorf mit einer großen Gesamtübung das Ende des ersten Übungshalbjahres. Traditionellerweise ist bei dieser Übung das Thema Brandeinsatz maßgebend, wobei in den vergangenen Monaten aufbauend in mehreren kleineren Übungen das Szenario erarbeitet und beübt wurde.

Als Übungsannahme war ein Brand in einer Werkstatt eines Hauses auf der Hauptstraße, wobei eine vermisste Person zu beklagen war. Im Laufe der Übung kam mit einem Kellerbrand eine weitere Herausforderung dazu. Da es sich bei dem Übungsobjekt um ein in Kürze zum Abbruch stehendes Haus handelte, konnte eine realitätsnahe Echtrauchübung abgehalten werden.

Die Übungsannahme an diesem Tag war durchaus an praxisnahe Beispiele angelehnt, so kam es doch einige Wochen zuvor ebenfalls auf der Hauptstraße zu einem Wohnungsbrand, wo die Bedingungen wie Anfahrt und Aufstellung der Einsatzfahrzeuge entlang der Bundesstraße B16 eine Herausforderung darstellten.

Auch die Alarmierung wurde in Absprache mit der Bereichsalarmzentrale in Mödling durchgeführt, sodass jeder Kamerad und jede Kameradin eine Übungsalarmierung aufs Handy bekam. Kurz darauf rückten gesamt vier Feuerwehrfahrzeuge zum Übungsobjekt aus.
Nach der Erkundung durch Einsatzleiter Robert Rainer wurde mit einem Löschangriff sowie der Menschenrettung unter Umluft-unabhängigem Atemschutz gestartet, ein weiterer Atemschutztrupp rüstete sich als Reserve aus. Parallel wurde zudem die Einsatzstelle entlang der Bundesstraße gesichert und eine Zubringleitung für die ausreichende Wasserversorgung vom Hydranten hergestellt.
Im Zuge der Übung kam noch eine weitere Aufgabe hinzu und so erweiterte sich das Übungsszenario um einen weiteren Brandherd im nächstgelegenem Keller. In beiden Fällen waren es echte, aber kontrollierte Brandherde, die einen realen Löscheinsatz erforderten, was im Sinne des Übungszwecks das beste Training für die Einsatzkräfte war.

Nach etwa einer Stunde konnten alle Szenarien abgearbeitet und die Übung für beendet erklärt werden. Bei einer kurzen Nachbesprechung vor Ort bedankten sich die beiden Ausarbeiter der Übung, Gruppenkommandant Niklas Hornig sowie Ausbildungsleiter Sebastian Peter für die zahlreiche Teilnahme der Kameradinnen und Kameraden an der Übung.
Auch Bürgermeisterin Doris Kirstorfer ließ es sich nicht nehmen, die Einsatzkräfte vor Ort zu besuchen und als Übungsbeobachterin dem Geschehen beizuwohnen. Auch sie hob in ihren Dankesworten nochmals die Wichtigkeit der Feuerwehr und der professionellen Arbeit im Einsatz- und Übungsfall hervor.

Zum Ausklang gab noch Verpflegung im Feuerwehrhaus und bei Speis, Trank und guten Gesprächen ließen die teilnehmenden Kameradinnen und Kameraden den Abend gesellig ausklingen.