Erneut Verkehrsunfall auf A3

Erneut Verkehrsunfall auf A3

Verkehrsunfall auf der A3 Richtung Wien 

Am frühen Dienstagabend kam es um kurz vor acht Uhr zu einem Autounfall auf der A3 Richtung Wien kurz vor der Auffahrt auf die A2. Aus ungeklärter Ursache kam der Fahrer ins Schleudern, touchierte auf einer Länge von etwa 50m die rechte Leitschiene, wurde wieder auf die Fahrbahn zurückgeschleudert und blieb zwischen erster und zweiter Fahrspur stehen.
Kurz nach der Alarmierung konnten bereits 12 Kameradinnen und Kameraden ins zwei Einsatzfahrzeugen ausrücken. Da die Feuerwehr Münchendorf als erstes am Unfallort eintraf wurde von uns die Einsatzstelle abgesichert und auf Grund der gefährlichen Situation der Verkehr auf dem Autobahnabschnitt angehalten. Nachdem der Bereich ausgeleuchtet wurde, konnten die Reinigungsarbeiten an der Fahrbahn beginnen um diese wieder für verkehrstauglich zu machen. In der Zwischenzeit wurden auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neudorf, um beim Abtransport des nicht mehr fahrtauglichen PKWs zu unterstützen.

Wir bedanken uns bei den beteiligten Einsatzkräften der ffneudorf, der Rettung, der Polizei und der Asfinag für die wie immer gute Zusammenarbeit.

Verkehrsunfall auf der A3

Verkehrsunfall auf der A3

Am Freitagabend saß die Feuerwehr Münchendorf gerade gesammelt bei der Jahreshauptversammlung im Gemeindeamt beisammen als das Hauptabendprogramm nach der Wahl des neuen Kommandos abrupt unterbrochen wurde. Die Sirene informierte uns von einem schweren Autounfall auf der Autobahn A3 kurz vor der Auffahrt auf die A2. Ein PKW war hier bei hohem Tempo von der Fahrbahn abgekommen und durchbrach die Absperrung. Zum Glück konnten wir durch die Anwesenheit neben dem Feuerwehrgebäude rasch reagieren und eine große Anzahl an Kameradinnen und Kameraden machten sich, so elegant wie selten bei einem Einsatz gekleidet 🤵‍♂️🤵‍♀️, auf den Weg zum Unfallsort.
Vor Ort war zu erkennen, dass das Fahrzeug stark demoliert war. Der Fahrer konnte sich aus dem Fahrzeug befreien, ein Beifahrer auf der Rückbank war aber so weit eingeklemmt, dass wir den Wagen gemeinsam mit der FF Neudorf mit technischen Hilfsmitteln öffnen mussten. Schnell konnte das Auto stabilisiert, der Verletzte geborgen und den anwesenden Rettungskräften übergeben werden.
Nach dem erfolgreichen Einsatz konnten die Kameraden wieder ins Feuerwehrhaus zurückkehren und die Feierlichkeiten zur Jahresversammlung und der Wahl des neuen Kommandos fortsetzen. 🥳

Neuwahl des Feuerwehrkommandos

Neuwahl des Feuerwehrkommandos

Armin Lahner im Amt bestätigt, Robert Rainer folgt Reinhard Hornig als Stellvertreter

Am Freitag, den 16. Jänner 2026, fand die jährliche Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Münchendorf statt. Turnusmäßig stehen im Jänner 2026 bei allen niederösterreichischen Feuerwehren die Wahlen des Feuerwehrkommandanten und des Feuerwehrkommandanten-Stellvertreters an, sodass auch die Feuerwehr Münchendorf an diesem Abend ihre Führung neu wählte. Im Vorfeld wurden fristgerecht zwei Wahlvorschläge – je einen für die Funktion des Kommandanten sowie einen seines Stellvertreters – eingebracht. Für die Funktion des Feuerwehrkommandanten kandidierte als einziger Wahlvorschlag der amtierende Kommandant Armin Lahner.

Für die Funktion des Feuerwehrkommandanten-Stellvertreters gab es ebenfalls nur einen Wahlvorschlag lautend auf Robert Rainer. Der bisherige Feuerwehrkommandant-Stellvertreter Reinhard Hornig entschied sich nach jahrzehntelanger Führungstätigkeit innerhalb der Feuerwehr nicht mehr für das Amt zu kandidieren.

Zu Beginn der Mitgliederversammlung gab das Kommando vor den Augen der anwesenden Ehrengäste, Bürgermeisterin Doris Kirstorfer, Vizebürgermeister Roland Wallner, Bezirksfeuerwehrkommandant Christian Giwiser, Abschnittsfeuerwehrkommandant Christian Fröhlich und Abschnittsverwalter Thomas Pascher, einen Leistungsbericht des abgelaufenen Jahres 2025 ab. Des Weiteren wurden zahlreiche Ehrungen, vor allem für den Einsatz beim Hochwasser 2024, vom Kommando durchgeführt.

Anschließend wurde die Wahl des Kommandanten und des Stellvertreters durchgeführt. Bürgermeisterin Doris Kirstorfer konnte als Wahlvorsitzende erstmals in ihrer Amtszeit gesamt 61 anwesende Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden zur Urne bitten, um ihre Stimme abzugeben.

Nach Auszählung der Stimmen durch die Wahlkommission stand das Ergebnis fest:

Von 61 abgegebenen Stimmen fielen 61 gültige Stimmen auf Armin Lahner, für die Wahl zum Feuerwehrkommandanten, der die Wahl auch annahm. Zugleich erfolgte das Ergebnis der Wahl des Stellvertreters. Von 61 abgegebenen Stimmen fielen unglaubliche 59 auf Robert Rainer.

Als erste Amtshandlung der beiden neu gewählten Funktionäre wurde der amtierende Leiter des Verwaltungsdienstes, Wolfgang Steiner, wieder für diese Funktion ernannt. Nach diversen Ansprachen konnte die Sitzung nach etwa zwei Stunden beendet und das Wahlergebnis im gemütlichen Rahmen gefeiert werden. Für einen kulinarischen Gaumenschmaus an diesem Abend sorgte Gerald Pichler.

Rohrbruch beim Seedörfl

Rohrbruch beim Seedörfl

Wasserrohrbruch beim Seedörfl 🚒🌊

Am frühen Abend des 5. Januar wurde die Feuerwehr Münchendorf zum Seedörfl gerufen. In einem, nur teilweise bewohnten, Gebäude kam es im oberen Stockwerk zu einem Wasserohrbruch. Unsere Kameradinnen und Kameraden waren zum Glück schnell an der Unfallstelle und machten sich an die Schadensbekämpfung.
Im Inneren des Gebäudes hatte sich eine Wasserrohrverbindung gelöst und es strömte unaufhaltsam Wasser aus der Öffnung, sodass bereits ein gesamter Stock unter Wasser stand. Während der Innentrupp versuchte, das Probleme an der Gebrechensstelle in den Griff zu bekommen, war der zweite Teil der Mannschaft außerhalb des Gebäudes auf der Suche nach der Wasserzuleitung für das Gebäude. Diese konnte zum Glück rasch gefunden werden und der Zustrom damit gestoppt werden. Nach einer genauen Schadensanalyse und einer Hilfestellung für die Eigentümer konnten wir nach ca. einer Stunde wieder in das warme Feuerwehrhaus zurückkehren. 🥶

Brand am großen Gemeindesee

Brand am großen Gemeindesee

B2 Gebäudebrand – Schnelles Eingreifen der Einsatzkräfte verhindert Vollbrand

Am Samstagabend des 4. Adventwochenendes wurden die Feuerwehren von Münchendorf und Achau zu einem Gebäudebrand auf den Großen Gemeindesee in Münchendorf alarmiert. Der Alarmtext lautete: B2 Gebäudebrand – Innenraum, Rauchentwicklung.

Minuten nach der Sirenenalarmierung rückte die Feuerwehr Münchendorf mit 4 Einsatzfahrzeugen zum Einsatzort aus. Nach Erkundung vor Ort konnte durch Einsatzleiter, Feuerwehrkommandant Armin Lahner, eine massive Rauchentwicklung in einem Wohnhaus am Großen Gemeindesee, entdeckt werden. Glücklicherweise befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Personen im Gebäude.

Mittels Löschleitung rückte ein mit Umluft-unabhängigem Atemschutzgerät ausgestatteter Trupp zur Brandbekämpfung in das Objekt vor, ein Reservetrupp stand in unmittelbarer Nähe bereit zur Ablöse. Weitere Kräfte der Feuerwehren aus Münchendorf und Achau trafen vor Ort ein, sodass gesamt 7 Fahrzeuge mit knapp 35 Einsatzkräften am Einsatz beteiligt waren. Die Exekutive stand mit einem Fahrzeug und zwei Mann, die Rettung mit zwei Fahrzeugen und vier Mann bereit.

Aus ungeklärter Ursache fing ein elektronisches Gerät im Wohnbereich Feuer und verursachte eine starke Rauchentwicklung. Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte – vom Zeitpunkt der Alarmierung bis zum Einmarsch des ersten Atemschutztrupps (inklusive knapp 6km Anfahrt zum Einsatzort) vergingen gerade mal 12 Minuten – konnte der Brandherd trotz starker Rauchentwicklung schnell lokalisiert und die Brandausbreitung eingedämmt sowie ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude verhindert werden.

Der taktisch kluge Einsatz eines Druckbelüfters führte dazu, dass die verrauchten Räume im Gebäude relativ schnell rauchfrei gemacht und das Brandgut ins Freie gebracht werden konnte. Kurze Zeit später lautete es bereits “Brand Aus”.

In weiterer Folge wurden durch den Atemschutztrupp Nachlöscharbeiten durchgeführt und mittels Wärmebildkamera das Gebäude, an dem erheblicher Sachschaden entstand, auf Glutnester kontrolliert.

Nach ca. zwei Stunden konnten alle Einsatzkräfte wieder einrücken.