Die Zeit vor der Gründung der Feuerwehr Münchendorf
Das 14. Recht im Banntaiding von 1452
Bereits lange vor der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Münchendorf im Jahr 1873 gab es Überlegungen zu einem geregelten Brandschutz in der Gemeinde. So belegen schriftliche Aufzeichnungen aus dem Jahr 1452, welche noch heute im Stiftsarchiv Heiligenkreuz aufliegen, dass damals die Grundherren und die Verantwortlichen der Dorfgemeinde einen Beschluss fassten, dass im Brandfall aktive Hilfeleistung aller Nachbarn, seien sie auch noch so verfeindet, verpflichtend ist und dass Feuerstätten regelmäßig kontrolliert werden müssen.
Da zu dieser Zeit der Großteil der Bevölkerung aber weder lesen noch schreiben konnte, wurden diese Beschlüsse und Gesetze als so genannte „Banntaidinge“ bei regelmäßig stattfindenden Dorfversammlungen verlesen. Das Wort „Banntaiding“ setzt sich aus den mittelalterlichen Begriffen „Bann“ (Gesetz – in damaliger Bedeutung) und „Taiding“ (Tages-Dinge, Alltagsfragen) zusammen. Sollte also eine „prunst“, wie es im 14. Recht genannt wird, aufkommen, war jeder Dorfbewohner zur Hilfeleistung unbedingt verpflichtet. Wenn Glockengeläute oder Geschrei ausgebrochenes Feuer verkündeten, musste jeder dazu laufen und retten. Die Strafe für denjenigen, der Hilfe verweigerte, war hoch angesetzt. Bis zu 32 Pfund Pfennige musste man damals für verweigerte Hilfeleistung zahlen, was für damalige Verhältnisse sehr viel Geld war. Den Brandleger, sofern man ihn erwischte, erwartete aber nicht nur eine Geldbuße, sondern auch eine Strafe an Leib und Gut.
Aufzeichnungen aus der mittelalterlichen Zeit umfassten aber nicht nur die Rechte und Pflichten zur Vermeidung von Bränden. So ist in der Gemeindechronik von Münchendorf ein eigenes Kapitel den stattgefundenen Feuern innerhalb der Ortschaft gewidmet, aus welchem hier nun auszugsweise berichtet wird.
In den Jahren 1605 und 1606 gingen beim Einfall der Haiducken – so wurden einige Räuberbanden damals genannt – unter der Leitung von Stephan Bocskay 60 Häuser innerhalb von Münchendorf in Flammen auf, darunter auch die Ortskirche.
Knapp zehn Jahre später, im Jahr 1616, ereignete sich die nächste größere Brandkatastrophe. Der Hof des Pfarrers, des Ortsrichters Staindl und weitere 29 Häuser verbrannten.
Zu einem Großbrand kam es auch am 9. April 1644. Nach dem Bericht von Abt Clemens Scheffer „seint zu Münchendorf 30 Häuser abgebrunnen, das ist die halbe zeill gegen den Bach.“ Es wurde also die ganze Ostseite ein Raub der Flammen.
Im Türkeneinfall von 1683 kam es zu Brandschatzungen, wodurch fast die Hälfte der Häuser verbrannt oder zerstört wurden. Auch Kirche, Pfarrhof, der Meierhof und das Wirtshaus brannten nieder. Abt Clemens Scheffer berichtete, dass „nit allein gemelteß, sondern auch das vlneugst gebauthe würthshauß, phahrhoff unnd die kürchen in- unndt außwendig abgebrennt vnnd in die aschen gelegt worden“.
Etwa um 1686 erfolgte die Gründung der Berufsfeuerwehr Wien, da in Aufzeichnungen aus dieser Zeit die Entlohnung von vier Feuerknechten mit zwei Gulden Wochenlohn erwähnt wird. Es gab jedoch bereits seit dem Jahr 1444 einen Türmer zu St. Stephan, der im Brandfall Alarm geben sollte.
Durch Fahrlässigkeit der einquartierten gräflich Bathyanyschen Husaren brach am 28. November 1692 im Ort Feuer aus. Der Schaden betrug nach Schätzung 2.500 Gulden, wie Heiligenkreuzer Akten belegen.
In den Jahren 1704 und 1705 fielen die Kuruzzen, ungarische Aufständische unter Franz Rákócsi, in Münchendorf ein und legten Feuer, wie im Protokollbuch vermerkt wurde.
Ein weiteres Großfeuer ist aus dem Jahr 1711 überliefert. Die Kirche, der Pfarrhof und die Schule sowie weitere 41 Häuser verbrannten.
Am 29. Juli 1739 schlug während eines Gewitters der Blitz in die Behausung des Mathias Wardl ein, sodass eine „erschräkliche Feuers Brunst“ entstand. Zahlreiche Häuser wurden Opfer der Flammen.
Im 19. Jahrhundert gab es, wie in vielen anderen Ortschaften, durch die stetige Entwicklung des Feuerlöschwesens bereits eine pferdegezogene Feuerspritze, welche im Brandfalle jedoch auch in Nachbargemeinden zum Einsatz kam. Und so passierte es auch am Pfingstmontag, den 19. Mai 1834, als in der Nacht ein Feuer im Haus Nr. 11 ausbrach und auf 14 weitere Häuser übergriff. Feuerspritze, Wasserwagen und viele brauchbare Leute befanden sich anlässlich eines Brandes in Ungarn. So verging wertvolle Zeit, bis aus den Nachbargemeinden Hilfe herbeieilte sowie die eigenen Feuerlöschgeräte wieder in den Ort zurückkehrten.
Nur ein Jahr später, im August 1835, brach ein Feuer im herrschaftlichen Gasthaus aus, nachdem ein Blitz in den Heuboden eingeschlagen hatte.
Brandereignisse im 19. Jahrhundert
Im Jahr 1861 kam es durch eine Unachtsamkeit eines Dreschers, welcher neben einer Strohtriste Tabak geraucht haben soll, zu einem der verheerendsten Brandereignisse, die es in Münchendorf je gegeben hat. Das Feuer griff wegen der extremen Sommerhitze und der herrschenden Trockenheit rasch auf andere Objekte über und vernichtete schließlich gesamt 38 Häuser und 45 Wirtschaftsgebäude. Es dauerte Tage, bis die Flammen unter Kontrolle gebracht werden konnten, welche durch den aufkommenden Wind immer wieder aufs Neue entfacht wurden. Es brauchte neben den drei im Ort befindlichen Feuerspritzen – jener der Gemeinde sowie jene der Mühle und der Spinnerei – noch weitere 30 Spritzen aus den umliegenden Gemeinden, um das Feuer endgültig zu löschen.
Die eingesetzten Spritzen waren unter anderem aus: Pellendorf, Neudorf, Achau, Maria Enzersdorf, Velm, Biedermannsdorf, Ebreichsdorf, Trumau, Pfaffstätten, Tribuswinkel, Wampersdorf, Weigelsdorf, Gumpoldskirchen, Möllersdorf, Traiskirchen, Tattendorf, Sollenau, Himberg, Laxenburg, Brunn, Mödling und Baden.
Im Jahr darauf wurde die erst neu errichtete Scheune in der heutigen Hauptstraße 48 abermals Opfer eines Brandes. Bei zwei weiteren Bränden im Jahr 1868 wurden wieder zahlreiche Häuser beschädigt, wobei hier durch ein rasches Eingreifen der eingesetzten Feuerspritzen im Ort schlimmeres verhindert werden konnte und so lediglich eine Handvoll Häuser schaden nahm, anders als im Jahr davor, als beinahe die halbe Ortschaft niederbrannte.
Nicht nur unter der Prämisse einer im Jahr 1870 neu erlassenen Feuerordnung, welche die Gründung einer Feuerwehr in Münchendorf vorschrieb, war durch die Ereignisse der vergangenen Jahrzehnte der Bedarf eines geregelten Feuerlöschwesens in Münchendorf ganz klar gegeben.
Über 150 Jahre Feuerwehr Münchendorf
Satzungen der FF Münchendorf (1873)
1873
Am 28. Februar erfolgte die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Münchendorf. Diese Gründung ging im ursprünglichen Sinn aus der im Jahre 1870 erlassenen Feuerpolizeiordnung für das Erzherzogtum Österreich unter der Enns (dem heutigen Niederösterreich) hervor, worin vom Kaiser Franz Josef festgelegt wurde, dass in jeder geschlossenen Ortschaft von wenigstens fünfzig Hausnummern der Gemeindevorsteher, wenn nicht bereits eine freiwillige oder besoldete Feuerwehr besteht, einen Aufruf zum Beitritte zu erlassen hat. Dieser Aufruf ist jährlich zu erneuern. (sic)
Des Weiteren hieß es in dieser Feuerpolizei-ordnung von 1870, dass der Zweck der Feuerwehr ein geordnetes Zusammenwirken bei Feuersgefahr ist, um Leben und Eigenthum der Bewohner zu schützen. (sic)
So fanden sich durch den Aufruf von Bürgermeister Franz Aigner und des Gemeinderates Dr. Wenzel Hauer elf engagierte Münchendorfer zusammen, um in der ersten Hauptversammlung die Satzungen der Freiwilligen Feuerwehr Münchendorf zu beschließen. Diese Satzungen sind noch bis heute im Original erhalten geblieben. Erster Feuerwehrkommandant bzw. Hauptmann, wie diese Funktion damals genannt wurde, war Josef Aigner.
Kurz nach der Gründung wurde bei der Firma Kernreuter in Hernals (heute Wien 17. Bezirk, Hernalser Hauptstraße 105) eine neue Feuerspritze angeschafft.
Am 27. August dieses Jahres war die Wehr bei einer Brandbekämpfung in Laxenburg im Einsatz und erhielt für ihre tatkräftige und rasche Hilfe ein Dankesschreiben der Schlosshaupt-mannschaft.
Im Laufe des Jahres sind den schriftlichen Aufzeichnungen zur Folge von den ursprünglichen elf Gründungsmitgliedern zwei Kameraden wieder aus dem Feuerwehrdienst ausgetreten, sodass der Mannschaftsstand zum Ende des Jahres 1873 lediglich neun Personen betrug.
1874
Im Jahr nach der Gründung der Feuerwehr Münchendorf löste Josef Thallmayer den amtieren Kommandanten Josef Aigner an der Spitze der Feuerwehr Münchendorf ab.
1876
Von den Arbeitern der Spinnerei in Münchendorf wurde die Gründung einer eigenen Feuerwehr gewünscht, was jedoch vom Gemeindeausschuss abgelehnt wurde. Somit hatte die 1873 gegründete Freiwillige Feuerwehr Münchendorf die Brandbekämpfung aller Ortsteile und Gebäude in Münchendorf alleine durchzuführen, jedoch mit der Unterstützung der bereits seit den 1860er Jahren existierenden Feuerspritze der Spinnerei.
Am 28. August 1876 brach im Hoftrakt des Hauses Nr. 53 (heute Hauptstraße 46) ein Feuer aus, das eine halbe Scheune vernichtete.
1880
Ein gewaltiges Feuer wütete in der Nacht auf den 17. September dieses Jahres. Es brach im Unterort im Haus Nr. 39 (heute Hauptstraße 74) aus. Zahlreiche Häuser und Scheunen, etwa im Bereich der heutigen Hauptstraße Nr. 60 bis 78, wurden eingeäschert.
Womöglich im Jahre 1880 wurde nach Jahren der Intervention die Fabriksfeuerwehr der Spinnerei Thornton in Münchendorf gegründet, die bereits über eine Feuerspritze verfügte.
1882
Um bei Bränden eine bessere Wasserversorgung im Ortsgebiet zu gewährleisten, wurde an der westlichen Seite der Ortsstraße ein Graben – ein sogenannter „Wöller“ – errichtet, in dessen Verlauf 15 Holzfässer eingelassen wurden. Bei Bedarf konnte man den Graben vom damaligen Werkskanal der Spinnerei fluten und so in den mit Wasser gefüllten Fässern mühelos den Saugschlauch der Spritze einlassen.
Am 13. Juli dieses Jahres brannten die Häuser Nr. 3 und 4 ab. Das Haus Nr. 3, welches im Gemeindeeigentum war, wurde noch im Oktober des gleichen Jahres wiederaufgebaut.
1884
Am 7. September dieses Jahres feierte die Feuerwehr Münchendorf ein Jubiläumsfest zum 12-jährigen Bestehen. Von der Feuerwehr wurden zwei Triumphbögen in der Ortschaft aufgestellt, alle Häuser waren mit Kränzen und Fahnen dekoriert. Es kamen Feuerwehren aus 32 Gemeinden zu Besuch.
Am 4. November brannte es wieder im Ort. Um 10 Uhr abends brach in der Scheune bei Haus Nr. 13 (heute Hauptstraße 25) Feuer aus, das auf das benachbarte Gebäude Haus Nr. 12 übergriff. Glücklicherweise waren beide Eigentümer gut versichert.
1885
Bei einem Brandunglück in Laxenburg war die Feuerwehr Münchendorf wieder im Einsatz. Ein Schreiben des Sekretariats seiner kaiserlichen und königlichen Hoheit, Kronprinz Erzherzog Rudolf, gibt darüber Auskunft. In dem Schreiben heißt es unter anderem, dass der durchlauchtigste Kronprinz bei dem am 9. d. stattgehabten Brandunglück in Laxenburg mit besonderer Befriedigung die rasche und eifrige Hilfeleistung der Feuerwehr von Münchendorf gesehen und haben anzubefehlen geruht, derselben Höchstseine vollste Zufriedenheit sowie seine dankende Anerkennung auszusprechen. Zugleich haben seine kaiserliche Hoheit dem Fonds dieser Feuerwehr einen Beitrag von 50 Gulden zu bestimmen gefunden.
Dankesschreiben des Kronprinzen-Büros
Manschaftsfoto (1895)
1895
Julius Thallmayer löste in diesem Jahr Josef Thallmayer als Kommandant der Feuerwehr Münchendorf ab. Es wurde ein Mannschaftsfoto aufgenommen, der Mitgliederstand betrug zum Ende Jahres 34 Mann.
1896
Beim Feuerwehrball, der erstmals in den Aufzeichnungen 1896 im Journal angeführt wurde, konnte die Feuerwehr Münchendorf Einnahmen in der Höhe von 166,39 Kronen erzielen, wobei abzüglich der Ausgaben von 86,02 Kronen ein Reinerträgnis von 80,37 Kronen übrigblieb.
1898
Am 11. September dieses Jahres feierte die Feuerwehr Münchendorf das Fest ihres 25-jährigen Bestehens. Es findet sich darüber im Protokollbuch der Feuerwehr jedoch nur eine kurze Notiz, die besagt, dass das Fest gut ausgefallen ist, obwohl am Nachmittag des Vortages Kaiserin Elisabeth ermordet worden ist.
Auszug aus dem Kassabuch von 1896
Unterschrift des damaligen “Casier” (1900)
1900
Franz Kerschbaum übernahm in diesem Jahr als Hauptmann die Führung der Feuerwehr Münchendorf und löste den bisherigen Kommandanten Julius Thallmayer ab. Aus den Aufzeichnungen der Feuerwehr Münchendorf konnte sich nicht herausfinden lassen, ob es zu dieser Zeit bereits einen stellvertretenden Hauptmann gegeben hat, doch ist in den Kassabüchern vermerkt, dass mit Josef Kirstorfer bereits seit dem Jahr 1893 ein „Casier“ tätig war, der sich um die Gebarung der Feuerwehr Münchendorf kümmerte.
1901
Im Jahr nachdem Franz Kerschbaum die Führung der Feuerwehr Münchendorf übernahm, wechselte wieder die Funktion des Kommandanten. Neu an der Spitze stand nun Josef Happel.
1923
Am 10. Juni feierte die Feuerwehr ihr 50 jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass wurde die durch Anteilscheine finanzierte pferdegezogene Benzinmotor- Turbinenspritze feierlich geweiht.
1938
Bis Oktober dieses Jahres war die Feuerwehr Münchendorf beim Bezirk Ebreichsdorf, obwohl die Gemeinde zum politischen Bezirk Mödling gehörte.
Nach der Einverleibung von 97 „Umlandgemeinden“ darunter auch Münchendorf, in den Reichsgau Wien, in dem die Gemeinden des Bezirkes Mödling der 24. Bezirk Wiens wurde, hatte sich die Feuerwehr Münchendorf den neuen Strukturen unterzuordnen. Aus ihr wurde die Feuerschutzpolizei bzw. der „Feuerlösch- und Entgiftungsdienst“.
Der Feuerwehrhauptmann musste ab nun mit Herr Obertruppführer angesprochen werden. Der bis dahin verwendete Lederhelm wurde durch den deutschen Stahlhelm ersetzt.
1940
wurde mit dem Bau der Ortswasserleitung begonnen und Hydranten aufgestellt.
1945
Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurde von der Feuerwehr der Stadt Wien eine Erhebung über den Zustand und Inventar der Feuerwehren durchgeführt.
Das Dach des Feuerrequisitenhauses war stark beschädigt, und bis auf einen Schlauchhaspelkarren und ein paar Schläuchen war in den Kriegswirren sämtliches Inventar abhanden gekommen.
1948
wurde ein Motorspritzenaggregat RW 80 von der Fa. Rosenbauer angekauft.
1949
wurde ein ausgedientes Armeefahrzeug, Marke Bedford zu einem ersten Feuerwehrauto der Feuerwehr Münchendorf umgebaut. Das neu erworbene Aggregat mit Sauger und Schläuchen konnte damit rasch zum Einsatzort befördert werden.
Der Silberhelm wurde eingeführt.
Das Wiener Wappen an den Helmen wurde 1954 nach der Loslösung von Wien durchdas Niederösterreichwappen ersetzt.
1958
wurde vor dem Feuerreqisitenhaus ein hölzerner Schlauchturm errichtet.
1960
wurde ein neues Löschfahrzeug „Pumpe“ angeschafft.
1974
bei der 100- Jahrfeier, die wegen der Maul und Klauenseuche ein Jahr später stattfand, wurde das neu errichtete Feuerwehrhaus am Kirchenplatz und das neu angekaufte Tanklöschfahrzeug Opel Blitz mit 1000 Liter Wasser eingeweiht. In den darauf folgenden Jahren wurde ein VW-Bus als Mannschaftstransporter angekauft.
1980
wurde durch den rasanten Ausbau der Straßen, und die Erweiterung der Ortschaft ein Modernisierungsschub eingeleitet. Es wurde der Fuhrpark erneuert und auf den letzten Stand gebracht.
Ein LFA-B Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung, ein 2000 Liter Tanklöschfahrzeug und ein KLF wurden in den Dienst gestellt.
1985
Am 30. Juni fanden die 35. Nö- Landesfeuerwehrwettkämpfe in Stockerau statt. Die Wettkampfgruppe wurde in der Kategorie Bronze Landessieger. Diese Gruppe qualifizierte sich auch 3-mal für die Bundeswettkämpfe und sie erreichten insgesamt 6-mal bei den Landeswettkämpen Plätze unter den ersten fünf.
1993
Zur 125 Jahr- Feier der FF- Münchendorf wurde das Feuerwehrhaus um ein Garagentor erweitert. Umkleideräume und ein Sitzungszimmer kamen ebenfalls dazu.
Dies wurde durch den Auszug der Raiffeisenbank aus dem angrenzenden Gemeindebau Hauptstraße 33 erst möglich.
1998
wurde durch den raschen Ausbau der Gemeinde, die weitere Besiedelung an den Seen und den Bau der Autobahn A3 ein weiteres Fahrzeug, ein KLF-W notwendig.
2005
begann man mit dem Bau des neuen, heutigen Feuerwehrhauses am Standort Trumauerstraße 1. Aus wirtschaftlichen Überlegungen wurde der Bau gleich mit der Gemeinde zusammengelegt. In eine Erweiterungsbox des Feuerwehrhauses zog der Wirtschaftshof ein.
2006
Das Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung LFA-B wurde erneuert.
2007
Am 6. Mai wurde unter dem Kommandanten Hans Augustin und Bürgermeister Josef Ehrenberger das neue Feuerwehrhaus der Bestimmung übergeben.
2011
Am 15. Mai wurde unter dem Kommandanten Andreas Polacsek das neue Tanklöschfahrzeug TLFA-4000 mit 4000 Liter Wassertank, Wasserwerfer, Hochleistungspumpen für Unwetter und Hochwassereinsätze und mit einem Lichtmast in LED-Technik in den Dienst gestellt.
2013
In Zuge der 140 Jahre-Feier wird die Feuerwehr-Fahne von Pater FM Jarek eingeweiht.
2016
Am 15. Jänner wird im Zuge der Jahreshauptversammlung ein neues Feuerwehrkommando gewählt. Der bisherige Kommandant-Stellvertreter Franz Winkler wird zum Kommandanten gewählt, als sein Stellvertreter rückt der bisherige Zeugmeister Peter Bokor ins Kommando.
2017
Am 22. Mai wird im Zuge des Feuerwehrfestes der neue Mannschaftstransporter mit Allradantrieb MTF-A in den Dienst gestellt. Dieses Fahrzeug soll in Zukunft für den Mannschaftstransport im Dienstbetrieb sowie als Einsatzleiterfahrzeug für den Einsatzfall dienen.
Bei den Landesfeuerwehrleistungsbewerben in St. Pölten belegte die junge Wettkampfgruppe Münchendorf 1 Anfang Juli den 3. Rang in Bronze A sowie den 8. Rang in Silber A zwei Top-Ten-Plätze.
2018
Das 145-jährige Bestehen der Feuerwehr Münchendorf wurde am 25. & 26. Mai mit einem großen Feuerwehrfest im Feuerwehrhaus gefeiert, mit Livemusik, Kinderprogramm, toller Versorgung und Clubbing.
Erstmals seit über 33 Jahren kann eine Wettkampfgruppe aus Münchendorf wieder einen Sieg bei den Landesfeuerwehrleistungsbewerben erringen. Die jungen Wettkämpfer der Gruppe Münchendorf 1 holen sich den Sieg im Firecup – dem Finale der besten 20 Gruppen Niederösterreichs. Einmalig in der Geschichte der Landesfeuerwehrleistungsbewerbe überreicht Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner den Siegergruppen eine Garnitur Feuerwehr-Lederhosen.
2021
Am 15. Jänner wird im Zuge der Jahreshauptversammlung ein neues Feuerwehrkommando gewählt. Als Feuerwehrkommandant wird Bernhard Feichtinger ins höchste Amt der Feuerwehr Münchendorf gewählt, als sein Stellvertreter wird Armin Lahner gewählt.
Anfang Jänner wird nach monatelangem Umbau ein übertragenes Wechselladefahrzeug mit Allrad und Bergekran WLFA-K in den Dienst gestellt. Es soll in Zukunft bei technischen Einsätzen und sonstigen Transporten im Einsatz- und Katastrophenfall unterstützen.
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Feuerwehrkommandant Armin Lahner: 0699 / 1244 22 44
Feuerwehrkommandant-Stellvertreter Robert Rainer: 0664 / 80119 1199











