Brand am großen Gemeindesee

20.12.2025

Alarmierung:

B2 - Gebäudebrand - Innenraum

Alarmierungszeit

20:40

Einrückungszeit

22:40

Einsatzort

Großer Gemeindesee

Lage beim Eintreffen am Einsatzort

Alarmierter Kabelbrand, keine Person anwesend, starke Rauchentwicklung

Tätigkeiten

Erkunden, Brandbekämpfung, Druckbelüften, Atemschutz Sammelplatz, Nachkontrolle

Eingesetzte Fahrzeuge

HLF2, LFA-B, TLF-A 4000, MTF-A, KLF-W, KLF

Einsatzbericht

B2 Gebäudebrand – Schnelles Eingreifen der Einsatzkräfte verhindert Vollbrand

Am Samstagabend des 4. Adventwochenendes wurden die Feuerwehren von Münchendorf und Achau zu einem Gebäudebrand auf den Großen Gemeindesee in Münchendorf alarmiert. Der Alarmtext lautete: B2 Gebäudebrand – Innenraum, Rauchentwicklung.

Minuten nach der Sirenenalarmierung rückte die Feuerwehr Münchendorf mit 4 Einsatzfahrzeugen zum Einsatzort aus. Nach Erkundung vor Ort konnte durch Einsatzleiter, Feuerwehrkommandant Armin Lahner, eine massive Rauchentwicklung in einem Wohnhaus am Großen Gemeindesee, entdeckt werden. Glücklicherweise befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Personen im Gebäude.

Mittels Löschleitung rückte ein mit Umluft-unabhängigem Atemschutzgerät ausgestatteter Trupp zur Brandbekämpfung in das Objekt vor, ein Reservetrupp stand in unmittelbarer Nähe bereit zur Ablöse. Weitere Kräfte der Feuerwehren aus Münchendorf und Achau trafen vor Ort ein, sodass gesamt 7 Fahrzeuge mit knapp 35 Einsatzkräften am Einsatz beteiligt waren. Die Exekutive stand mit einem Fahrzeug und zwei Mann, die Rettung mit zwei Fahrzeugen und vier Mann bereit.

Aus ungeklärter Ursache fing ein elektronisches Gerät im Wohnbereich Feuer und verursachte eine starke Rauchentwicklung. Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte – vom Zeitpunkt der Alarmierung bis zum Einmarsch des ersten Atemschutztrupps (inklusive knapp 6km Anfahrt zum Einsatzort) vergingen gerade mal 12 Minuten – konnte der Brandherd trotz starker Rauchentwicklung schnell lokalisiert und die Brandausbreitung eingedämmt sowie ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude verhindert werden.

Der taktisch kluge Einsatz eines Druckbelüfters führte dazu, dass die verrauchten Räume im Gebäude relativ schnell rauchfrei gemacht und das Brandgut ins Freie gebracht werden konnte. Kurze Zeit später lautete es bereits “Brand Aus”.

In weiterer Folge wurden durch den Atemschutztrupp Nachlöscharbeiten durchgeführt und mittels Wärmebildkamera das Gebäude, an dem erheblicher Sachschaden entstand, auf Glutnester kontrolliert.

Nach ca. zwei Stunden konnten alle Einsatzkräfte wieder einrücken.